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Zur Tour:
Paddeltechnisch ist der Pelly River leicht zu bewältigen. Je nach Wasserstand können der 6 Km lange Granite Canyon und/oder die Fish Hook Rapids ( 2 leichte Stromschnellen mit stehenden Wellen ) den nicht so erfahrenen Paddler ein paar Schwierigkeiten bereiten. Bis zur Mündung in den Yukon River hat der Pelly River eine durchgehend gute Strömung.
Bei Km 182 hat sich der Pelly einen neuen Weg durchs Gelände gebahnt. Hier gibt es jetzt einen geraden Durchbruch, In dessen Flußmitte sich 1 m hohe, stehenden Wellen gebildet haben . Für die Durchfahrt sollte man die linke Seite wählen.
Als wir 1992, das letzte Mal den Yukon paddelten, gab es noch eine Greyhound Linie von Dawson nach Whitehorse. Mit Stop, vor einem Hotel, in Pelly Crossing. Das kleine Hotel gibt es heute nicht mehr. Auch die Greyhouind Linie ist eingestellt worden. Paddler können sich aber in einem Supermarket mit frischem Proviant versorgen. Auch einen Campingplatz gibt es hier in Pelly Crossing. Am linken Ufer gleich hinter der Brücke findet ihr den Anlegeplatz.
Seit unseren letzen Besuch in Fort Selkirk hat sich einiges geändert. Da gab es hier noch keinen Campingplatz mit Wasserpumpe, Trocken WC und Gemeinschaftshaus. Damals lernten wir auch Danny Roberts kennen. Ein recht liebenswürdigen Mann der im Auftrag der Yukon Historic Sites, bis zu seinem Tod im August 2000, hier tätig war. Heute erinnert eine Gedenktafel an einen Mann, der noch die Zeit der Raddampfer erlebt hatte.
Bei sehr niedrigem Wasserstand des Yukon sind die höher gelegenen Camps zwischen Fort Selkirk und Dawson nicht leicht zu finden. Dafür gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten auf Sandbänken ein geeigneten Platz zu finden.
Zur Wetterlage:
Morgens Zeitweise Windstill mit Temperaturen von 8° C bis -2° C Morgennebel. Tagsüber heiter bis wolkig. Das letzte Drittel der Tour mit vereinzelten Regenschauern und stark böigen Winden aus südöstlicher Richtung. die Tagestemperaturen lagen zwischen 8° C und 18°C
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