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- ...Planung und Vorbereitung auf eine Kanutour
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Der Einstieg in die Planung sieht wie folgt aus:
Mit den folgenden Fragen möchten wir euch den Einstieg in die Tourplanung erleichtern. Diese Fragen dienen dazu die notwendigen Rahmenbedingungen für eure Tour festzulegen.
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Mit wem möchte ich die Tour machen?
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Alleine, mit einer oder mehreren Personen, mit oder ohne Kinder
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Wo möchte ich die Tour machen?
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Land, Provinz, Gebiet
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Zu welcher Jahreszeit?
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Frühling, Sommer, Herbst
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Wie lange soll die Tour dauern?
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Stunden, Tage, Wochen
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Wie soll die Tour beschaffen sein?
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See und / oder Flußtour
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Welche WW Kategorie?
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I - II - III - IV - V
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Weiter geht es mit der Auswahl der Tour
Bei der Auswahl empfehlen wir euch eine Tour auszuwählen bei dem ein Outfitter in der Nähe ansässig ist. Mit ihm habt ihr nicht nur einen Ansprechpartner vor Ort, sondern Könnt auch noch die ein oder andere, offene Frage klären.
Auch nicht ganz unwichtig! Beim Outfitter könnt ihr noch den ein oder anderen fehlenden Gegenstand auszuleihen.
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Hier ein paar Fragen die ihr dem Outfitter vielleicht noch stellen solltet
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Ist diese, so geplante, Tour überhaupt durchführbar?
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Wenn nicht, welche Alternativen gibt es?
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Mit welchen vorherrschenden Wetterlagen müssen wir in dieser Zeit rechnen?
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Ist ein eventuell notwendigen *Transport zum Input und / oder eine Abholung am Ende der Tour möglich?
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Welche Kosten kommen dabei auf uns zu?
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* Der Transport zum Input bzw. vom Output ist je nach Entfernung der größte Kostentreiber. Am Kostengünstigsten ist eine Rundtour, die beim Outfitter beginnt und endet. Sucht euch hierfür einen Outfitter, dessen Basis direkt am Wasser liegt und von der ihr gleich starten könnt. Wen ihr aber einen Flusstour plant, solltet ihr vielleicht die Paddelstrecke so aussuchen, das man nur einen Transport benötigt. Wir favorisieren den Transport zum Input, so das die Tour beim Outfitter endet. Dies ist aber unsere persönliche Meinung.
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Wenn alle Info`s vorhanden sind, befassen wir uns mit der Ausarbeitung und Erstellung eines detaillierten Streckenplans
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Dann geht es weiter mit...
...die Zusammenstellung der Ausrüstung, der Bekleidung und dem Proviant
...die Organisation und Buchung der An -und Abreise (Auto, Fähre, Bahn, Flugzeug etc.)
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Wichtig ist jetzt auch die eigene Vorbereitung auf die Tour
Die meisten Kanutouren in Alaska oder Yukon Territory führen, abseits jeglicher Zivilisation, durch absolute Wildnis. Während der gesamten Tour ist man völlig auf sich alleine gestellt. Hinzu kommt, das durch die ungewohnten körperlichen Anstrengungen und äußern Einflüssen die psychischen und physischen Belastungen sehr viel höher sind als in der Zivilisation.
Vor diesem Hintergrund ist eine gewissenhafte Vorbereitung unbedingt erforderlich. Insbesondere was das eigene Leistungsvermögen und die gesunde Selbsteinschätzung der körperlichen Fähigkeiten betrifft. Darüber hinaus sollte sich jeder im Klaren sein, das er für seine Entscheidungen alleine verantwortlich ist.
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Zur eigenen Sicherheit gehören u.a...
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...Kenntnisse über das richtige Verhalten in der Wildnis
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...Grundkenntnisse in der Paddeltechnik
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...der Umgang mit Karte und Kompass und / oder GPS
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...Vorsorgemaßnahmen für Notfälle, ( siehe, ...Verhalten im Notfall )
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...genaue Kenntnisse über den technischen Anspruch und Verlauf der Tour
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...ein gutes Basiswissen in “Erster Hilfe”!
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...Überprüfung aller notwendigen Impfungen (siehe Impfpass)
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Und denkt immer daran:
Unüberlegtes Handeln, Leichtsinn und / oder Unachtsamkeit kann einem leicht zum Verhängnis werden !
Das gilt z. B. für die richtige Einschätzung ,ob eine Stromschnelle befahren werden kann oder nicht. Im Zweifelsfall ist eine Umtragung oder das Treideln vorzuziehen.
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- ...Ausarbeitung und Erstellung eines Streckenplans
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Ausarbeitung und Erstellung:
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Dieses Planungsbeispiel ist für alle gedacht, die wenig oder keinerlei Kenntnisse bei der Erarbeitung einer Kanutour haben.
Fangt rechtzeitig mit der Ausarbeitung der Tour an. Wenn ihr noch keine konkreten Vorstellungen habt wo ihr die Tour machen wollt, empfehlen wir euch, 2 - 3 Tourvorschläge auszuarbeiten und sie den Teilnehmern vorzustellen. Bevor ihr euch dann für eine Tour entscheidet, sollte ein Erfahrungsaustausch untereinander stattfinden. Um nicht zuletzt so den Schwierigkeitsgrad der Tour festzulegen.
Zur Tourlänge / Tagesetappe:
Unser Tipp: Wenn ihr über keinerlei Erfahrung beim Paddeln verfügt, lasst es langsam angehen.Denn das stundenlange Sitzen im Kanu und die ungewohnten Bewegungen können recht anstrengend werden.
Unsere Empfehlung: Rechnet am Anfang mit einer durchschnittlichen Tagesstrecke, auf einem See bei leichten Gegenwind, um 10 Km und einer täglichen Paddelzeit um 5 Std (vergesst die Pausen nicht). Schließlich soll das Outdoorleben auch nicht zu kurz kommen. Im Laufe der Zeit werdet ihr dann euren eigenen Tagesrhythmus finden.
Unser Tipp: Wenn ihr nicht schon ein bestimmtes Camp für die Nacht eingeplant habt, ist es besser sich schon ab ca 16:00 Uhr nach einer geeigneten Campmöglichkeit umzusehen.
Für unsere Mustertour in Smaland / Südschweden, haben wir eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Touren ausgesucht. Der Ausgangspunkt ist dabei der Campingplatz in Torne, am See Asnen. Nicht zuletzt weil es hier eine Kanuleihe gibt. Darüber hinaus wird der Transport zu Input (in unserem Fall zum See Teresjön) organisiert. Wir haben mit dem Outfitter in Torne Kontakt aufgenommen und uns bestätigen lassen das die Tour so wie wir sie geplant haben, machbar ist.
Auf dieser Tour gibt es mehrere große Seen die sehr windanfällig sind. So kann es vorkommen das ihr bei Schlechtwetter eure Tour unterbrechen müßt um auf Wetterbesserung zu warten.Dabei kann sich das Warten auch auf Tage ausdehnen. Wir empfehlen, die Auswahl der einzelnen Camps möglichst auf das Festland zu beschränken. Gerade in der Herbstmonaten. So hat man immer noch die Möglichkeit die Tour in Ufernähe fortzusetzen.Mitunter ist es auch schwer zu entscheiden, ob dort wo man ein Camp eingeplant hat, auch eine Möglichkeit besteht. Aus diesen beiden Gründen planen wir mit zwei unterschiedlich langen Tagesstrecken.(siehe unseren Tourplan).So kann man auf die jeweiligen Verhältnisse vor Ort, schnell reagieren ohne den Überblick zu verlieren.
Noch ein Hinweis: In der Regel paddelt man den einen oder anderen Km mehr am Tag als vorher eingeplant wurde.
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Wie ihr seht weicht dieser Tourverlauf von der eigentlichen Planung ab. Dies ist nicht ungewöhnlich und soll euch nicht dazu verleiten, auf eine genaue Ausarbeitung der Strecke zu verzichten.
Das diese Tour zeitlich kürzer ist als geplant haben wir, bis auf zwei Ausnahmen, den günstigen Wetterverhältnissen und unseren persönlichen Ansprüchen zu verdanken. Wir hoffen, wir konnten euch ein wenig zeigen wie so eine Tourplanung aussehen kann. Versucht es ruhig einmal.
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- ...Verhaten im Notfall
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Was ist wenn doch einmal etwas passiert ist?
Bei einem normalen Verlauf einer Kanutour gibt es eigentlich keine großen Probleme. Sobald aber etwas Unvorhergesehenes passiert wird man mit der harten Wirklichkeit konfrontiert.
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In diesem Fall ist die wichtigste Regel:
Ruhe bewahren und die neue Situation überdenken
Planloses Handeln kostet nur unnötige Kräfte und kann die Lage noch verschlimmern.
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Wir empfehlen euch, in sehr abgelegenen Regionen, einen Notfunksender und ein Survivalkit mit sich zuführen. Denn bis Hilfe eintrifft können ein paar Tage vergehen und man ist in dieser Zeit auf sich alleine gestellt. Auch wenn es unbequem ist, muss das Survivalkit immer am Körper mitgeführt werden (Hier leistet eine Hüfttasche wertvolle Dienste) Das gleiche gilt für den Notfunksender. Nur so habt ihr im Notfall auch Zugriff auf diese Hilfsmittel.
Die Zusammenstellung der Gegenstände die in einem Survivalkit gehören, hängt in erster Linie von den persönlichen Bedürfnissen, der jeweiligen Art und Dauer der Tour ab.
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1 - 3 Notsignallichter rot ( sogenannte Knicklichter )
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1 kleine Drahtsäge
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2 Einwegfeuerzeuge
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2 Kerzen
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4 - 6 Angelhaken, verschiedene Größen
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3 - 4 m Angelsehne
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1 Feuerstarter - Magnesium ( nützlich bei nassem Brennmaterial)
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2 Plastikbeutel ( u. a. als Transportbeutel, Wasserbehäter einsetzbar)
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2 - 3m Band ( Unterstandbau, Abspannen der Rettungsdecke)
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1 m dünnen Draht
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1 kleine Taschenlampe incl. Ersatzbatterien
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2 Teebeutel
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2 - 3 Riegel dunkler Schokolade, oder Müssliriegel
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2 Tüten Fertigsuppen, alternativ Brühwürfel
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Vitamin C Tabletten ( Vitalitätsstärkung )
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Salz
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Teil 2: Dem Erste-Hilfe-Päckchen
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1 Rettungsdecke
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Schmerz -und Fibermittel, z.B. Paracetamol
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Durchfallmittel
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1 kleine Flasche Desinfektionsmittel, auf Alkoholbasis
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6 - 8 Wundpflaster unterschiedlichster Größe
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2 - 3 Verbandspäckchen
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1 Brandwundenauflage
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1 - 2 Dreiecktücher
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1 Rolle Leukoplast
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2 -3 Skalpellklingen ( nur zum Blasen aufschneiden)
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4 - 6 Blasenpflaster
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1 kleine Pinzette ( Entfernen von Fremdkörpern)
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2 Paar Latex Handschuhe
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Dies alles verpackt man, wasserdicht, in einer gut verschließbaren Metalldose (z.B. eine Brotdose aus Alu). Diese Dose dient auch als Trinkgefäß und Kochtopf.
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Darüber hinaus ist es sehr wichtig......
...das ihr den Umgang mit diesen Verbandsmaterial schon beherrschen müsst. Denn was nützt euch das beste Erste-Hilfe Material wenn ihr, gerade in Stressituationen, nicht wisst wie man damit umgehen soll.
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Nicht zuletzt ist es gut zu wissen, wie man richtig handelt bei...
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...Schmerzen im Bauchbereich
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...Verbrennungen
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..Übelkeit
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...Unterkühlung
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...Kreislaufproblemen
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...Schock
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...um nur einige zu nennen!
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Um auch in solchen Fällen richtig zu handeln ist eine gute Ausbildung, mit dem dazugehörigen Hintergrundwissen, ein unbedingtes Muß und wichtiger als ein teures Erste-Hilfe Set. Denn zur Not kann man z. B. Wunden auch mit paar Stoffstreifen notdürftig versorgen. Oder einen Beinbruch mit irgendwelchen Ästen ruhig stellen.
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- ...wenn ein Bär kommt
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Wer eine Kanutour in Alaska oder Kanada plant, kommt an dem Thema Bären nicht vorbei.
Um euch einen kleinen Einblick in die “Welt der Bären” zu verschaffen, haben wir hier ein paar Hintergründe und nützliche Hinweise im Umgang mit den Bären aufgezeichnet.
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Es gibt hauptsächlich zwei unterschiedliche Bärenarten in Kanada und Alaska
Den Schwarzbär (ursus americanus) und den Braunbrär, auch Grizzly genannt. Der Grizzly ist keine eigene Tierart sondern er stammt von den selben Vorfahren ab wie der heutige, europäische Braunbär (ursus arctos). Den Namen Grizzly bekam der Bär durch sein, vom Rücken bis zur Schulterpartie reichenden silbergrau schimmerndem Fell, das überwiegend bei älteren Tieren zu sehen ist. Die Größe der Bären hängt vom jeweiligen Nahrungsangebot ab.
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Konflikte mit Bären
99 % aller Konflikte mit Bären sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Die Gründe hierfür sind meistens Unwissenheit und / oder Leichtsinn. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem Bären in Konflikt zu geraten, in menschlicher Umgebung am größten. Besonders auf Rast und Campingplätzen. Diese Bären haben gelernt wie leicht man an Nahrung kommen kann und haben so die natürliche Scheu vor den Menschen verloren.
Anders ist es mit den Bären die man weitab jeglicher Zivilisation antrifft. Wenn einem diese Bären begegnen ist das vielmehr ein Privileg. Denn bevor wir mitbekommen das so ein Bär in der Nähe ist hat er uns schon längst bemerkt und das Weite gesucht.
Auch wir hatten zahlreiche Begegnungen mit Bären abseits jeglicher Zivilisation und diese verliefen alle unproblematisch.
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Im Lager
Achtet beim Lageraufbau das das Zelt in genügend Abstand ( mind. 60m ) aufgebaut ist.
Verpackt alle Lebensmittel in geruchsdichte Behältnisse. Denn Bären haben einen ausgesprochen guten Geruchssinn und können Nahrung in kilometerweiter Entfernung wahrnehmen.
Achtet auch auf die Sauberkeit eures Kochgeschirrs
Vergrabt niemals Essensreste , sondern verbrennt alles was ihr nicht mehr essen wollt.
Unser Tipp: Brennt auch die leeren Konservendosen aus bevor ihr sie im Müllbeutel packt.
Lasst keinen Müll zurück, die Nachfolgenden werden es euch danken. Denkt daran, auch ihr seid Nachfolgende und möchtet das euer nächste Camp auch sauber und somit möglichst bärenfrei ist.
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Im Gelände
Wenn ihr euch im unwegsamen Gelände bewegt, macht Geräusche sodass der Bär Zeit hat sich zu entfernen. Die Chance, andere Tierarten zu sehen, ist zwar gesunken aber man sollte Prioritäten setzen.
Dadurch das der Bär keine natürlichen Feinde hat wird er auch nicht “zur Seite gehen” wenn ihr um die Ecke kommt.
Läuft euch ein Bär über den Weg, haltet genügend Abstand.
Bären könne sehr schlecht sehen. Wenn ihr einen Bär begegnet und er sich aufstellt, bedeutet das noch keine Gefahr. Sondern er versucht vielmehr festzustellen ob für ihn Gefahr besteht.
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